Fahrräder fetzen! Autos toeten.

Autofahren macht Spaß in Deutschland. Selbst wenn ein Tempolimit kommen sollte. Das liegt daran, dass deutsche Autobauer so nice Autos bauen. Is natürlich Quatsch. Das liegt vor allem daran, dass seit den 50er Jahren die deutsche Politik den Verkehr aufs Auto auslegt. Das ist hier erstmal gar nicht vorwurfsvoll gemeint. Ich kann nur versuchen, mir vorzustellen, was für ein Gefühl von Freiheit und Emanzipation es damals bedeutete, sich ein eigenes Auto leisten zu können. Den Urlaub an der Ostsee oder in der Toskana verbringen zu können, weil die Anreise auf einmal kein Problem mehr ist. Von daher erstmal verständlich.

Aber wir leben halt nicht mehr in den 50er Jahren. Für mich und viele andere Menschen meiner Generation ist das Auto nicht mehr der Inbegriff von Freiheit und Status. Für mich ist das Auto, wenn ich nicht selbst darin sitze (und selbst dann manchmal) vor allem störend. Es bedrängt mich auf meinem täglichen Weg zur Uni, es ist laut und weckt mich, wenn ich samstags mal ausschlafen will, und: Es sorgt (mit) dafür, dass wir gerade einen viel zu hohen Ausstoß an CO2 haben. Demgegenüber bietet das Fahrrad viele Vorteile. Es bietet auf lokaler Ebene ein gleiches Maß an Freiheit, es ist leise, es ist gut für die Gesundheit, es ist flexibel und: Es haut keine Tonnen C02 in die Luft. Es gibt also viele Gründe für das Fahrrad und gegen das Auto. Oder erweitert: Für den unmotorisierten Individualverkehr und gegen das Auto. Laufen ist ja auch ok. Nur halt langsam. Eine Studie schwedischer Wissenschaftler, die einen Kostenvergleich zwischen Auto und Fahrrad vornahm, kam zu dem Ergebnis, dass pro Autofahrendem der Gesellschaft 20ct Kosten pro Kilometer entstehen, wohingegen das Fahrrad pro Person und Kilometer der Gesellschaft 30ct Gewinn verursacht.1 Die Studie lässt zwar volkswirtschaftliche Gewinne durch unsere geliebten Autohersteller außer Acht, bezieht aber gleichzeitig auch nicht die staatlichen Ausgaben für Auto- und Radverkehr mit ein. Und es ist auch so beachtlich: Wenn wir pro gefahrenen Autokilometer den Haltern (oder Benutzerinnen) 20ct in Rechnung stellen würden, könnten der Gesellschaft, selbst bei zurückhaltenden Berechnungen von 1000 gefahrenen Kilometern pro Auto pro Jahr, 8,6 Milliarden Euro pro Jahr zugeführt werden. Is natürlich höchst utopisch, aber zeigt mal ganz plastisch, was wir uns da eigentlich mit dem Autoverkehr einbrocken. Es spricht aus meiner Sicht also viel für den Radverkehr. Wenig für ein Weiter-So im motorisierten Individualverkehr. Wo liegen die Probleme? Die Probleme liegen leider auf allen Ebenen, auf Lage der Bundespolitik, der Länder, den Kommunen und auch im individuellen und öffentlichen Denken.

“Auto-Andi” und das Versagen auf Bundesebene

Nun gehört eine gewissen Polemik zu diesem Blog und doch möchte ich es nicht zu sehr übertreiben. Aber: Was unser derzeitiger Verkehrsminister Andreas Scheuer abliefert, ist wirklich unterirdisch. Neben dem Streichelkurs, gegenüber der nationalen verbrecherischen Autoindustrie (polemisch, aber zumindest nicht ohne Anhaltspunkte), wird vom Verkehrsministerium lieber Geld in sexualisierende2 Helmkampagnen gesteckt, anstatt das eigentliche Problem zu sehen. Klar können durch Helme einige Menschenleben gerettet werden, aber wichtiger wäre es, die Verantwortung beim LKW bzw. Auto zu suchen, beispielsweise durch die Einführung von verpflichtenden Abbiegeassistenten (technology saves!) oder der Förderung von sicheren Fahrradspuren (ist natürlich eher auf lokaler Ebene durchzusetzen). Man muss Andi lassen: die Kampagne hat Aufmerksamkeit erreicht, ob sie wirklich dazu führt, dass mehr Leute Fahrradhelme tragen, ist fraglich. Und wenn der LKW dich überrollt gilt halt eh: So nützt der Helm aber nix.

Eine von den Landesverkehrsministern eingesetzte Arbeitsgruppe hat dem Bundesverkehrsminister letzte Woche einen Entwurf zu einer fahrradfreundlichen Novelle der STVO geliefert. Darin waren Vorschläge enthalten, wie z.B. Möglichkeit für Radfahrer bei roten Ampeln rechts abzubiegen oder Einbahnstraßen in beiden Richtungen zu benutzen. Beides Maßnahmen, die teilweise in Deutschland, teilweise in Frankreich, Belgien und den USA erprobt wurden. Einbahnstraßen, die von Radfahrern in beiden Richtungen befahren werden dürfen, seien laut einer Untersuchung der Unfallforscher und Versicherer „grundsätzlich sehr sicher“3, die Freigabe des Rechtsabbiegens führte bei einem Pilotprojekt in Frankreich nicht zu mehr Unfällen.4 Es gäbe also gute Gründe ein solches Anliegen zu prüfen. Ulrich Lange, CDU und Bernd Buchholz, Verkehrsminister in Schleswig-Holstein, FDP, haben aber Angst, dass durch eine solche Novelle der Autoverkehr benachteiligt würde5 und Lange sieht zudem die höhere Unfallgefahr bei der Einbahnstraßenregelung und die „Radrowdys schon in den Startlöchern.”6 Nach 50 Jahren Privilegierung des Autoverkehrs sich um die Benachteiligung der Autofahrer zu sorgen, ist schon absurd. Und selbst, wenn Autos in ferner Zukunft benachteiligt würden: Die besseren Argumente stehen doch auf Seite von Fußgängerin, Radfahrer und Öffentlichem Nahverkehr. #autostoeten.

Andreas Scheuer, 44, findet E-Scooter und Flugtaxis wichtiger als sinnvolle Projekte für Radfahrende (Bild:
Michael Lucan,
CC-BY-SA 3.0 de )

Und die Landespolitik

Während also Andi & Freunde noch das Phantom des Rowdy-Radlers füttern, stimmt sogar der ADAC (richtig, nicht der ADFC) den Forderungen großteils zu (außer dem Rechtsabbiegeteil). „Richtige“ Mobilitätsexperten halten hingegen selbst die vorgeschlagenen Erneuerungen nur für symbolische Maßnahmen, die am eigentlichen Problem vorbei gingen.7 Soziologie-Professor Anreas Knie erklärt im SPON-Interview, dass viel radikalere Maßnahmen notwendig wären, um den Radverkehr angemessen auf der Straße zu repräsentieren. Zum Freiheitsargument, das oft von der CDU gegen eine Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs eingebracht wird sagt er:

“Die CDU schwingt sich hier zwar auf, den Hort der Freiheit zu verteidigen, doch das ist die Freiheit einiger weniger. Tatsächlich geht es hier um mehr Mobilität und damit um mehr Freiheit für alle.”

Andreas Knie im Interview mit Spiegel Online

Er weist darauf hin, dass dem massiven Stauproblem in deutschen Städten nicht mit mehr Platz für Autos geholfen werde, sondern es im Gegenteil zu viel Platz für Autos gebe und so auch zu viele Autos. Das Problem sei ein grundsätzliches, weil die Verkehrspolitik eben grundsätzlich auf Autos zugeschnitten sei. Wenn es eben überall möglich ist Autos umsonst abzustellen, während oft nicht mal Fahrradständer vorhanden sind, läuft halt was schief.

Ergo: Auch wenn die Landesminister es gut meinen, und die Forderungen auch besser als nichts wären, braucht es eine umfassendere Förderung des Radverkehrs. Dabei haben die Landesverkehrsminister sogar einigermaßen Handlungsspielraum. In Berlin hat der Senat in der letzten Zeit damit Schlagzeilen gemacht, dass hier das erste Radverkehrsgesetz verabschiedet wurde. In dem Gesetz wurden Maßnahmen festgehalten, die den Radverkehr und öffentliche Verkehrsmittel vorrangig vor dem Autoverkehr zu behandeln.8 Klingt ja erstmal ganz gut. Leider sieht es gerade so aus, als wäre anstatt eines wirksamen Gesetzes mal wieder viel heiße Luft produziert worden. ADFC und die Initiative “Changing Cities” haben zuletzt die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Mobilitätsgesetzes verlassen, weil der Senat sich nicht dazu durchringen kann, konkrete Vorgaben zu beschließen. Trotz schönem Gesetz gibts keine Verbesserungen für Radfahrerinnen.9 Nicht nur die CDU kann schlechte Verkehrspolitik machen.

Leider noch kein Alltag. Radfahrende prägen das Straßenbild bei einer Demonstration des Volksentscheid Fahrrad/Changing Cities , 24.5.2018

Lokal wäre doch was möglich!

Das grundsätzlich auch auf lokaler Ebene gehandelt werden könnte, zeigt z.B. das Beispiel Stuttgart. Stuttgart stellt eine besondere Herausforderung für den Radverkehr da. Das hat auch unser Autor Ali vor Monaten schon erkannt. Interessanterweise ist man sich parteiübergreifend darüber einig, dass der Radverkehr gefördert werden muss, um eine Lösung für den Stau zu finden. Von 36 geplanten Radrouten, die Leute zum Radfahren motivieren könnten, werden aber, so berichtet zdf-zoom, Radwege auf Gehwege gelegt. Bei einem bereits beschlossenen Schnellradweg nach Esslingen macht der Gemeinderat trotz grundsätzlichem Beschluss, einen Rückzieher. Man müsse ja auch an den Autoverkehr denken. „Ein Auto das steht zumal wenn es in Stuttgart gebaut worden ist, bringt nur Vorteile“, so der sympatische Alexander Kotz, Parteigenosse von Auto-Andi.10 Auf Nachfrage von zdf-zoom bemüht Kotz mal wieder den wirtschaftlichen Wohlstand, den man den beiden Automobilhersteller Stuttgarts verdanke. Aber in einem Bundesland, wo selbst der Grünen-Parteichef mit dem Satz „Ich kann doch koin Fiat fahre“ seine Entscheidung für einen fetten Mercedes begründet, ist mehr Fahrradfreundlichkeit auch schwer vorstellbar.

Grün ist vor allem der Hintergrund: Winfried “Ich-kann-doch-koin-Fiat-fahr” Kretschmann,
Bild: Olaf Kosinsky,
CC BY-SA 3.0 de

In Heidelberg, das Platz 7 beim Fahrradklimatest unter den Städten zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern belegte ist die Situation besser, aber weit davon entfernt fahrradfreundlich zu sein.11 Gerade wird hier die Hauptstraße umgebaut, so dass es schwierig ist mit dem Fahrrad beispielsweise zur Theologischen Fakultät zu kommen. Auf eine Nachfrage beim Fahrradbeauftragten der Stadt Heidelberg, wie man diese Situation verbessern könne, kam nur die Antwort: Man habe da auch gerade keine Idee. Ja, wenn die ganze Straße aufgerissen wird, ist es schwierig, da eine Situation zu finden, da gebe ich ihm Recht. Und es geht auch um ein viel grundsätzlicheres Problem: Bei Konzeptionierung von Neu- und Umbauten wird zuallererst daran gedacht, wie man dem Autoverkehr gerecht werden kann. Fahrrad und Fußgänger werden dann im Anschluss bedacht. Eine nachhaltige Verkehrspolitik – gerade auf lokaler Ebene – sollte es aber genau andersherum tun. Das zeigt ein letztes Beispiel: Im Neuenheimer Feld, dem Wissenschaftscampus in Heidelberg, platzt der Verkehr aus allen Nähten. Jetzt wird gerade ein neues Verkehrskonzept erarbeitet. Aber anstatt die ewig langen Blechlawinen abschaffen zu wollen, in dem man z.B. die Kosten für einen Parkplatz auf dem Campus erhöht und dafür die Jobtickets mehr fördert (momentan ist der Parkplatz monatlich günstiger), betreibt man Kosmetik-Politik. Der Lokalpolitik, der Ort, wo konkret Projekte und Konzepte für eine zukunftsfähige Mobilität in die Tat umgesetzt werden könnten, traut sich oft nicht den radikalen Schnitt zu tun. Das sollten die zwei Beispiele versinnbildlichen, schließen aber natürlich eine bessere Politik in anderen Beispielen nicht aus. Aber eine Fahrradtraumstadt wie Kopenhagen haben wir in Deutschland jedenfalls noch nicht. Münster ist wohl das höchste aller Gefühle, auf jeden Fall was größere Städte angeht.12 Ich befürchte, die Beschwerden von Autofahrern wären wirklich unüberhörbar, würden radikale Maßnahmen zur Förderung von Radverkehr eingeführt und es gibt bestimmt schöneres als das auszuhalten. Aber der Sachverhalt weist auf eine letzte Problemstellung hin.

Individuelle und gesellschaftliche gefestigte Vorbehalte

Das von der CDU eingebrachte Argument des „Rowdy-Radlers“ zeigt ganz gut, dass die momentane Stellung von Radfahrenden durchaus ambivalent ist. Das Argument des “Rowdy-Radlers” bekommt man in fast jeder Diskussion um radpolitische Themen vor den Latz geknallt. Ich möchte auch nicht bestreiten, dass es Radfahrende gibt, die sich wie die Axt im Wald verhalten. Genauso wenig, wie ich mich aber als Christ immer für Kreuzzüge rechtfertigen will, möchte ich es auch hier nicht tun. Ich glaube nur, dass 1) dieses Argument proportional viel zu hoch angesetzt ist und außerdem 2) nichts mit der Umsetzung von Projekten des Radverkehrs zu tun hat. Zu 1) wäre zu sagen, dass in der Unfallstatistik (außer einem recht prominenten Fall, wo ein Radfahrer einen Fußgänger totprügelte) nirgends große von sog. „Rowdy-Radlern“ verursachte Unfallzahlen zu finden sind. Ich halte den „Rowdy-Radler“ für ein mythisches Konstrukt von Autofahrern, das zu einem viel größeren Problem aufgebauscht wird, als es eigentlich ist. Zu 2): Selbst wenn es den Rowdy-Radler gäbe, spräche nichts gegen Maßnahmen, die den Radverkehr fördern. Wenn eine neue Autobahn gebaut wird, fragt man schließlich auch nicht zuerst, ob das nicht den Rasern in die Hände spielt. Trotzdem bleibt auch die Mahnung an die Radfahrenden: Auch wir sind und ihr seid nicht ausgenommen aus STVO §1 „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“ 

Und jetzt? Helm in den Sand stecken?

Hoffnung machen Statistiken, die zeigen, das der Radverkehr trotz der unzureichenden Beachtung im Städtebau in den letzten Jahren gestiegen sind. Kleine Schritte, die an vielen Orten gemacht werden. Aus dem Boden schießende Initiativen zur Förderung des Radverkehrs. Die sich verändernde Wahrnehmung des Fahrrads als Transportmittel, Freizeitgestaltungsmittel, personalisiertes Gadget. Und aber auch die Tatsache, dass meine und die nächste Generation das Auto immer weniger als Statussymbol verstehen (auch wenn die Substitute nicht immer besser sind).

Tretet den politischen Verantwortlichen in den Hintern. Schreibt eurem Bundestagsabgeordnetem, besucht die Stadtratssitzung, wirkt auf politische Verantwortliche ein, damit sich die Situation verändert oder macht selbst Radpolitik.

Tretet in den ADFC ein (eine Lobby für Radfahrer ist angesichts der Macht der Autolobby wichtig), teilt fahrradpolitische Propaganda in den Sozialen Medien. Informiert euch über eure Rechte als Radfahrer. Aber vor allem:

Tretet in die Pedale! Denn #autostoeten, aber #fahrraederfetzen

1 https://www.vivavelo.org/fileadmin/inhalte/user_upload/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf Die anschließenden Berechnungen habe ich selbst erstellt.
2 Entgegen dem auf unserem Blog zur Kampagne veröffentlichen Artikel bin ich nicht der Meinung, dass die Kampagne sexistisch ist. Wer das ausführlicher begründet haben möchte darf mich gerne anschreiben.
3 https://udv.de/de/strasse/stadtstrassen/wege-fuer-radfahrer/fahrradstrassen-und-einbahnstrassen https://www.vivavelo.org/fileadmin/inhalte/user_upload/Goessling_CBA_Auto-Fahrrad_0418.pdf
4 https://radzeit.de/rechtsab-bei-rot/
5 https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-04/verkehrsminister-bundeslaender-strassenverkehr-fahrrad-autos
6 http://www.spiegel.de/auto/aktuell/fahrrad-verkehr-union-lehnt-neue-regeln-ab-a-1261308.html#ref=rss)
7 http://www.spiegel.de/auto/aktuell/fahrrad-verkehr-vorschlaege-der-laender-nur-symbolische-massnahmen-a-1261473.html
8 https://radzeit.de/rechtsab-bei-rot/
9 https://www.sueddeutsche.de/auto/radentscheid-changing-cities-berlin-1.4393094?fbclid=IwAR16G78KoAlYJN8ZH9e3KKGdPlxP4ukb8dM6-1_uKdhlVKAJ3XRaAPEpSFI
10 https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-auto-gegen-fahrrad-100.html
11 https://www.fahrradklima-test.de/karte
12 Ebd. Bemerkenswert ist, dass bei den Großstädten. https://www.sueddeutsche.de/auto/radentscheid-changing-cities-berlin-1.4393094?fbclid=IwAR16G78KoAlYJN8ZH9e3KKGdPlxP4ukb8dM6-1_uKdhlVKAJ3XRaAPEpSFI
10 https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-auto-gegen-fahrrad-100.html
11 https://www.fahrradklima-test.de/karte.
12 Ebd. Bemerkenswert ist, dass bei der Rangliste der Städte über 100.00 Einwohnern selbst die Spitzenreiter nicht über die Schulnote 3 hinaus kommen.
13 Zum Beispiel in dem ihr hier unterschreibt.

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